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Autor Beitrag
Thema: ärzte homepage
Schulzi&Klink

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Hits: 705
25.09.2004 23:01 Forum: Internet - eigene Homepage


jaaa aber er hat wirklich am 14.12 geburtstag....
ja ich kenn ihn...aber nur flüchtig..
Thema: ärzte homepage
Schulzi&Klink

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14.09.2004 18:52 Forum: Internet - eigene Homepage


nee sorry da hat dir jemand falsche daten ausgeliefert...
Bela ist am 14. Dezember 1962 geb.
Sorry aber ich kenne Bela ...
Thema: ärzte homepage
Schulzi&Klink

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RE: ärzte homepage 12.09.2004 21:20 Forum: Internet - eigene Homepage


und wie ihr sie findet sollt ihr natürlich auch bewerten...
Thema: ärzte homepage
Schulzi&Klink

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ärzte homepage 12.09.2004 18:32 Forum: Internet - eigene Homepage


Falls jemand hier ärzte Fan ist ??
Habe ich für denjenigen eine tolle homepage gebaut...
Sogar mit coolem Forum...
Guckt mal rein

Meine Page
Thema: Ein spielbares Stalag 13
Schulzi&Klink

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29.08.2004 00:04 Forum: EKvH Allgemein


also ich fände das würde vielleicht auch noch zu Brother in Arms passen oder das soll ja das militärspiel schlechthin sein...

also lasst euch was einfallen
Thema: Warum so viele Amerikaner?
Schulzi&Klink

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29.08.2004 00:01 Forum: EKvH Allgemein


also ich find z.b das le beau total französisch aussieht und das New Kirk auch total british aussieht..also bis dann

Euer schulzi&klink
Thema: EKvH und die dummheit der deutschen??
Schulzi&Klink

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EKvH und die dummheit der deutschen?? 28.08.2004 23:49 Forum: Die Folgen


Ich empfinde die Serie EKvH als eine Ironie bezogen auf die Deutschen im 2. Weltkrieg...
Allerdings finde ich das absolut nicht nazistisch was man in dieser Sendung sieht...
Im Gegenteil ich finde das es eher auf die dummheit der deutschen bezogen ist...

Ich kann rassisten nicht verstehen und ich verabscheuhe diese Denkensweise...

Ich möchte hier eine bedeutsame Aussage machen:

GEGEN NAZIS unterstützt : Antifa

Was sagt ihr dazu???
Thema: Landser
Schulzi&Klink

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28.08.2004 23:42 Forum: Technik im Krieg


hey du hast in deiner signature etwas von roehm stehen ....
Der war ein Nazi...

Du bist doch kein brauner oder??

Ich bin nämlich voll dagegen
Thema: Ein spielbares Stalag 13
Schulzi&Klink

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28.08.2004 21:08 Forum: EKvH Allgemein


Bedenke Sims 2 wird auch in 3d sein wirklich...
Thema: Landser
Schulzi&Klink

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28.08.2004 20:37 Forum: Technik im Krieg


Es gibt heite eine nazistische band die sich landser nennt...

Keine Beleidigungen gegen egal wen

Achtung vor denen..die gehen auch in schulen und so weiter
Thema: EKvH-Serie
Schulzi&Klink

Antworten: 28
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28.08.2004 20:35 Forum: EKvH Allgemein


Also ich habe 3-4 mal angekreuzt...aber eigentlich würde ich das noch öfter gucken...
Thema: Ein spielbares Stalag 13
Schulzi&Klink

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28.08.2004 20:32 Forum: EKvH Allgemein


und warum???
Ist das zu schwer???
Ach du meinst nur weil das was mit dem Militär zu tun hat oder??

Naja aber Hogan als Vater , Klink als Opa.....
wäre doch hganz lustig...

Oder wie wärs in GTA VICE CITY

Oder Hitman Contracts (Carter als Auftragskiller)
Thema: EKvH vs. M*A*S*H vs. Andere
Schulzi&Klink

Antworten: 2
Hits: 524
EKvH vs. M*A*S*H vs. Andere 28.08.2004 20:28 Forum: EKvH Allgemein


Ich persönlich muss betonen das ich eigentlich nur EKvH gucke, da Mash mir zu albern ist...

Der Film Mash ist wirklich grandios aber die Serie...
(Da fehlt das Niveau)

Aber deshalb sollt ihr ja hier posten also....

Schreibt euer Meinung

Danke Euer,

Schulzi&Klink
Thema: Lieblings Deutscher
Schulzi&Klink

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Hits: 1.720
28.08.2004 20:21 Forum: EKvH Allgemein


Also ich bin von Wilhelm Klink überzeugt...

ER hat dieses gewisse extra
Er hat dieses mitläuferische

und er hat witz....


Perfekt der Mann
Thema: Du bist EKvH süchtig, wenn ...
Schulzi&Klink

Antworten: 545
Hits: 35.540
28.08.2004 20:18 Forum: EKvH Allgemein


du deine mutter Kalinke und deinen Vater Schultz nennst...
Thema: Carter alias "Der Führer"???
Schulzi&Klink

Antworten: 11
Hits: 888
28.08.2004 20:15 Forum: Die Folgen


Das muss wirklich genial sein ....Carter als Führer...
Ich find den mann wirklich genial...also bitte

Leider ist er schon gestorben und das mit 67 Jahren

Wenn ihr mehr rausfinden wollt klickt einfach auf meine Geschriebene Biografie über ihn ...in dem darsteller forum
Thema: Ein spielbares Stalag 13
Schulzi&Klink

Antworten: 157
Hits: 12.753
28.08.2004 20:12 Forum: EKvH Allgemein


wie wärs denn einen Mod für die Sims 2 man kann den body shop schon downloaden also...
Thema: Larry Hovis Biografie
Schulzi&Klink

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Larry Hovis Biografie 28.08.2004 20:09 Forum: Sergant Carter


Irgendwie ist Carter cool, obwohl- oder gerade weil er ziemlich trottelig und tollpatschig ist. So manche Mission wäre, dank seiner Hilfe fast in die Hose gegangen. Allerdings muss man ihm zugestehen, das durch ihn auch schon so manch ein Einsatz erfolgreich abgeschlossen wurde. Carter ist der Mann, wenn es um Sprengstoffe geht. Er arbeitet mit diesen hochexplosiven Stoffen bereits seit seiner frühesten Kindheit. Immerhin hat er es geschafft, denn Chemiesaal und die Aula seiner Schule in die Luft zu sprengen. In Sachen Sprengstoff, macht ihm so leicht keiner was vor, auch wenn ab und an mal was daneben geht. Seine zweite Paradediziplin sind die Imiationen von deutschen Generälen, einschließlich Hitler. Die Folgen, mit ihm als Hitlerdubel sind für mich die absoluten Highlights der gesamten Serie!
Larry wurde in Wapito, Washington geboren. Aufgewachsen ist er jedoch in Housten, Texas. Larry begann bereits früh mit seiner Schwester zu singen. Beide gehörten einem Quartett an. Mitte der 50ziger Jahre vollendete er sein Studium der Philosophie an der Universität von Housten. Kaum fertig mit dem Studium, nahm das singende Quartett ihre erste Platte auf. In den spät 50zigern, zog es Larry nach NewYork, wo er dann als Darsteller auf dem Brodway tätig war. Nebenbei schrieb er bereits seine ersten Drehbücher.
Larry war eigentlich nur eine kleine Nebenrolle in der ersten Folge von Hogans Heroes zugedacht. Doch zwei der eingeplanten Schauspieler für die Serie sprangen kurzfristig ab und so war der Weg frei, für Larry Hovis größte Rolle. Nach dem unerwarteten Ende von Hogans Heroes, konzentrierte sich Larry dann wieder mehr auf die Arbeit hinter den Kulissen und auf´s schreiben von Drehbücher. Weiterhin war Larry Hovis als Professor an der Staatlichen Universität in San Marcos tätig.
Am 09.September 2003 verstarb Larry, im Alter von 67 Jahren an Speiseröhrenkrebs.
Thema: Leon Askin Biografie
Schulzi&Klink

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Hits: 601
Leon Askin Biografie 28.08.2004 20:04 Forum: General Burkhalter


Wisst ihr was Leon Askin eigentlich noch sonst so für Filme gemacht hat???

Hier habe ich euch eine Biografie zusammengestellt:


Am 18. September 1907 als Leo Aschkenasy in Wien geboren, kann Leon Askin auf eine lange Karriere im Theater, Film und Fernsehen zurückblicken. "Ich bin ein geborener Wiener und noch dazu am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, geboren. Mein Vater war lange Jahre ein überzeugter Sozialist, die Interessen meiner Mutter lagen eher im künstlerischen Bereich. Dieses Spannungsfeld von Politik und Kunst bestimmte unser häusliches Leben. Meine Kindheit und Jugendjahre waren geprägt von den politischen Änderungen des Übergangs von der Monarchie zur Republik, von der Hinwendung des Vaters zum orthodoxen Judentum, von den ersten Erfahrungen mit Antisemitismus und immer wieder vom Theater."

Mit gerade einmal 18 Jahren spricht Askin bei dem Schauspieler Hermann Rhomberg vor, der ihm daraufhin ein Empfehlungsschreiben für den Leiter der Akademie für darstellende Kunst gibt. Ein Besuch der Akademie scheitert allerdings an der nicht möglichen Zahlung der Studiengebühren, und Leon Askin fängt deshalb mit Schauspielunterricht auf einer Volkshochschule, unter der Leitung von Hans Thimig, an. Nebenbei nimmt er Unterricht in Sprech- und Atemtechnik und wird Mitglied in einem Sprechchor. "Mich zog es unausweichlich zur Schauspielerei. Dieser Beruf sollte mein Leben sein und ist es bis heute geblieben."

Erstmals auf der Bühne steht Leon Askin am 25. Mai 1926 in dem Stück SCHREI AUS DER STRASSE von Rolf Lauckner mit professionellen Schauspielern des "Theaters der Jugend". Ein Jahr später wechselt er zu der "Neuen Schule für dramatischen Unterricht, angeschlossen an die Schauspieler im Theater in der Josefstadt unter der Führung von Max Reinhardt", die bald schon "Reinhardt-Seminar" heißen wird. 1928 geht Leon Askin zu den Städtischen Bühnen nach Düsseldorf, wo anspruchsvolle Stoffe auf dem Spielplan stehen, etwa der Legrende in DANTONS TOD von Georg Büchner oder der Lancaster in LEBEN EDUARDS DES ZWEITEN VON ENGLAND von Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger. Nach der ersten Saison in Düsseldorf wechselt der junge Künstler an das Dumont-Schauspielhaus. "Das Louise Dumont-Schauspielhaus war zu dieser Zeit eine der ersten Bühnen in Deutschland, es wurde auch das Ibsen-Theater Deutschlands genannt. Louise Dumont, die Protagonistin des geistigen Theaters, und ihr Mann, Generalintendant Gustav Lindemann, leiteten dieses große Theater. Ich hatte besonderes Glück, an dieses Theater zu kommen. Meine Verehrung und Bewunderung für diese Frau und Künstlerin, von der ich unendlich viel gelernt habe, hält bis heute an."

Nach Louise Dumonts Tod 1932 geht Leon Askin zurück an die Städtischen Bühnen Düsseldorfs und ist wieder in abwechslungsreichen Rollen zu sehen. Die Zukunft scheint gesichert, doch nach nur fünf Monaten ist das Gastspiel beendet. Nach Hitlers Machtübernahme im Januar 1933 wird Leon Askin vom Theater am 11. März zwangsbeurlaubt und ihm untersagt, das Theater noch einmal zu betreten. Bald darauf, am 15. April, verhaften die Nazis Leon Askin in der Königsallee in Düsseldorf und schleppen ihn in eine SA-Kaserne, wo er von einem SS-Mann verprügelt wird.

Am Tag nach seiner Freilassung verlässt Askin Deutschland und fährt nach Paris. Im politischen Kabarett ist er bald schon wieder zu sehen, gemeinsam mit anderen Emigranten gründet er den "Künstlerklub Paris-Vienne", der einen guten Ruf erwirbt. 1935 kehrt Leon Askin kurz nach Wien zurück, um als Regisseur und künstlerischer Leiter der Kleinkunstbühne "ABC" tätig zu werden. "Mein Ziel war es, ein wirklich politisches Kabarett auf die Bühne zu bringen. In den Jahren von 1933 bis 1938, wo faschistische Gesellschaftsformen zunehmend salonfähig geworden waren, wollten wir mit künstlerischen Mitteln auf die Gefahren hinweisen, denen Österreich in der Umklammerung durch Hitler, Mussolini und Horthy ausgesetzt waren."

1938 muss Leon Askin ein zweites Mal emigrieren. Er verläßt Wien und macht sich auf den Weg nach Paris. "Mein Bruder Dodi und ich kamen zum Westbahnhof. Auf dem Bahnsteig waren viele Menschen, auch viele SA- und SS-Leute. Attila Hörbiger und seine Frau Paula Wessely waren da, um sich von ihren Freunden Hans Jaray und Lili Darvas zu verabschieden. Hans Jaray, der bereits in seinem Abteil gesessen war, erblickte mich auf dem Perron und rief mir zu: 'Aschkenasy ... Wo fahren Sie denn hin?' Kaum hatte er das gesagt, war ihm auch bewußt geworden, daß er mich dadurch sehr exponiert hatte."

An der österreichischen Grenzstation in Feldkirch wird Askin aus dem Zug geholt und von zwei deutschen Gestapo-Leuten verhört. "'Wohin fahren Sie?', schnauzte mich der eine an. Ich hatte ziemliche Angst, es gelang mir aber, ruhig zu antworten: 'Nach Hause!' - 'Was heißt nach Hause?' schrie er mich an. Ich zeigte ihm meinen Paß, wo als Wohnort noch immer 3, Rue Dobropol, Paris 16ième stand. Das sind die komischen Zufälle, die einem das Leben retten. Ich bin ein schlamperter Wiener - und Wien hat mir das Leben gerettet - meine schlamperte Wienerei."

Aber auch in Paris holt ihn der Nazi-Terror ein, im September 1940 kommt Askin in das französische Internierungslager Meslay du Maine. "Unser Lager in Meslay du Maine war kein Konzentrationslager, das Leben und Überleben hing dort von anderen Faktoren ab: Man wollte uns nicht vernichten, aber man demütigte und demoralisierte uns. Wir - Hitlergegner und Flüchtlinge - konnten es nicht verstehen, daß die Exilländer nicht unterscheiden wollten zwischen den Nazi-Aggressoren und jenen, die von diesen aus der Heimat vertrieben worden waren. Vor uns hätten sie sich nicht schützen müssen, wir waren doch selbst schutzbedürftig."

Am 12. Februar 1940 gelingt es Leon Askin Europa verlassen und sich auf den weiten Weg nach Amerika zu begeben. "Es ging schon auf Mitternacht zu, als sich die 'SS De Grasse' am 12. Februar 1940 schwerfällig aus dem Hafen von Le Havre hinausbewegte. Der 12. Februar hat noch eine andere Bedeutung für mich, er ist der Hochzeitstag meiner Eltern. Die Nacht war dunkel, und düster waren meine Gedanken, die von mir Besitz ergriffen hatten. Ich ließ die liebsten Menschen schutzlos zurück. Ich dachte an meine alten, hilflosen Eltern, vor allem an die Mutter, die damals schon ziemlich schlecht gesehen hattte. Die quälende Vorstellung, sie vielleicht nie mehr wiederzusehen, wurde ich die ganze Kriegszeit hindurch nicht mehr los. Ist der Gedanke, daß meinen Eltern etwas zustoßen könnte, ohne daß ich bei ihnen sein würde, damals für mich schon unerträglich gewesen, so kann ich bis heute nicht darüber hinwegkommen, daß Vater und Mutter wie Ungeziefer umgebracht und verbrannt wurden. Die Erinnerung an meine Eltern trage ich im Herzen. Es gibt auch nichts, was sonst an sie erinnern würde, nicht einmal ein Grab auf einem Friedhof."

Auf dem amerikanischen Kontinent trifft Leon Askin am 29. Februar 1940 in New York ein. "Die ersten Monate in Amerika waren für mich sehr lang und oft auch deprimierend. Ich hatte noch kein richtiges Betätigungsfeld und tat eigentlich nichts anderes, als mit dem Ehepaar Piscator essen zu gehen. Wenn sie einmal für einige Tage verreisten und mir dabei aus Versehen kein Geld hinterließen, war das schon ein ziemliches Malheur. Abgesehen von den Geldsorgen, wußte ich auch nicht, welche Perspektiven ich in den USA hatte."

Doch Leon Askin gibt nicht auf. Im Herbst 1940 bekommt er die provisorische Leitung des "Civic Theatre" in Washington D.C. übertragen und führt in der Revue D.C. MELODY Regie. Weitere Arbeiten für das "Civic Theatre" folgen. Mit dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten schließt das "Civic Theatre" seine Pforten, wieder ist für Leon Askin eine vielversprechende Tätigkeit vorzeitig beendet. Mit der Einberufung 1942 zur amerikanischen Luftwaffe stehen andere Ziele für Askin im Vordergrund. "Obwohl mir militärischer Drill und jegliche Reglementierung zuwider waren, gewöhnte ich mich schnell und gut an das Soldatenleben. Mehr denn je gab es eine moralische Rechtfertigung zum Kämpfen. Hitler, Göring, Goebbels, Himmler, Streicher und all die anderen Unmenschen mußten vernichtet werden. Für mich als Jude, dem die Nazis die Heimat genommen hatten, war es eine ehrenhafte Pflicht, in welcher Form auch immer gegen diese menschenverachtende Ideologie und ihre Exponenten zu kämpfen."

Noch während seines Militärdienstes erhält Leon Askin die US-Staatsbürgerschaft. Bei seiner Einbürgerung ändert der gebürtige Leo Aschkenasy seinen Namen in Leon Askin. Während dieser Zeit trifft Leon Askin auch wieder den Regisseur Otto Preminger: "Ich lernte Preminger bereits 1937 bei der Josefstadt-Inszenierung von Emmet Laverys Jesuitendrama DIE ERSTE LEGION kennen. Dieser wurde - wegen seiner Umgangsformen auf der Bühne - von Schauspielern sehr gefürchtet. Es gab Schauspieler, die sich geweigert hatten, unter seiner Regie zu spielen. Ich hatte das Glück, Preminger privat zu kennen; und da erwies er sich als große Persönlichkeit. Seine Menschlichkeit und Großzügigkeit sind mir bis heute in Erinnerung geblieben. Einem aus Wien geflüchteten Schauspieler, der wegen seines Akzents weder in Hollywood noch in New York Arbeit gefunden hatte, überwies er über lange Zeit hindurch monatlich höhere Dollarbeträge. Als Regisseur kannte er sein Fach und wußte, was er dem Theater- und Filmpublikum schuldig war. Er war kein Reinhardt und auch kein Piscator, er machte publikumswirksame Inszenierungen. Als Direktor in der Josefstadt war er einer der ersten Theaterleiter, die zeitgenössische amerikanische Stücke in deutscher Sprache aufgeführt hatten. Beinahe gleichzeitig hatten wir unsere berufliche Laufbahn begonnen - Preminger als Assistent bei Direktor Jahn in der "Komödie" und ich als Schüler in der "Neuen Schule". Jahre später, als ich schon amerikanischer Soldat war und meine militärische Ausbildung in Los Angeles absolvierte, besuchte ich Preminger regelmäßig am Sonntagmorgen. Wir frühstückten zusammen in Beverly Wilshire Hotel. Er saß dabei in der Badewanne und ich an einem Tischchen daneben."

1944 wird Askin Chefredakteur der Wochenzeitschrift "The Orientation Digest", in der er Kommentare zu Nachrichten und Artikel mit Informationen über europäische Länder verfasst. Diese Europainformationen werden für die amerikanischen Soldaten, die nach Europa müssen, sehr hilfreich. Durch eine Versetzung kehrt Leon Askin im Februar 1945 nach Europa, nach England, zurück, wo er das Kriegsende erlebt. "Bevor ich Europa wieder verließ, hatte ich um einen dreitägigen Urlaub angesucht und war nach Paris geflogen. Dort hatte das Rote Kreuz einen Suchdienst für Angehörige von Überlebenden der Todeslager eingerichtet. Mit Angst und Hoffnung begab ich mich zu dieser Stelle, um etwas über das Schicksal meiner Eltern zu erfahren. Alles, was ich dort aber über Vater und Mutter in Erfahrung bringen konnte, war, daß sie am 22. Juli 1942 von Wien nach Theresienstadt deportiert worden waren. Weitere Stationen bis zu ihrem qualvollen Ende sollen Auschwitz und Lublin gewesen sein."

Zurück in New York gründet Leon Askin mit anderen Schauspielern, die wie er Soldaten gewesen sind, die Schauspielergruppe "VMS" (Veterans Memorial Stage), deren Präsident er auch wird. Am Broadway inszeniert Askin Goethes FAUST und spielt darin auch die Titelrolle. "Zur größten Überraschung meiner Freunde inszenierte ich in New York Goethes FAUST mit dem größten deutschen Schauspieler Albert Bassermann als Mephisto. Ich selbst spielte die sehr schwierige Rolle des Faust. Diese Inszenierung wurde zum Sensationserfolg für das deutschsprachige Publikum in New York. Die Rolle des Valentin spielte ein englisch-deutscher Schauspieler, Herr Differing. Auf der Generalprobe passierte folgendes: Valentin hat im Faust in seinem Monolog zu sagen: '...und nun ums Haar sich auszuraufen und auf die Wände hinaufzulaufen...'. Aber Differing sagte bei der Generalprobe laut und deutlich: '...und nun ums Haar sich auszureißen und auf die Wände...' Aber auf der Bühne passieren eben diese Dinge."

Eine weitere erfolgreiche Inszenierung ist auch DER KAUFMANN VON VENEDIG. Bis Hollywood den Schauspieler Leon Askin entdeckt, dauert es noch eine Weile, doch im Februar 1952 ruft die Filmmetropole. Die Columbia Pictures verpflichtet ihn für den Film ASSIGNMENT PARIS. "Es war im Februar in New York. Max Arnow, der Columbia Picture Scout, kam nach New York und sah mich im Theater mit José Ferrer in dem Ben Hecht-Stück 20TH CENTURY. Beim Weggehen meinte er: 'Wenn ich etwas tun werde, dann werde ich den Askin nach Hollywood bringen.' Ein paar Wochen später wurde ich nach Hollywood berufen und spielte eine kleine Rolle in dem Columbia Picture-Film ASSIGNMENT PARIS. Ich spielte einen Spion - wie das später noch oft der Fall war, denn ich spielte während meiner gesamten Hollywood-Zeit fast immer Bösewichte, Spione oder Verbrecher... Warum ASSIGNMENT PARIS eine besondere Bedeutung für mich hatte, lag daran, daß der Regisseur und ich plötzlich entdeckten, daß etwas nicht stimmte. Ich sagte, daß das Märchen von dem 'Mädchen mit den Schwefelhölzern' von Hans Christian Andersen sei, der Regisseur dagegen behauptete, daß das Märchen von den Gebrüdern Grimm stamme. Ich wiederum meinte: 'Nein, das ist kein Grimm-Märchen, sondern ein Hans Christian Andersen-Märchen.' Es wurde furchtbar gestritten, bis plötzlich die schwedische Schauspielerin Martha Thoren im Studio erschien und fragte, worum es in der Diskussion gehe. Dazu gesellte sich der Chef der Columbia Pictures und hörte ebenfalls dem Disput zu, als Frau Martha Thoren das entscheidende Wort sprach: 'Ich bin Schwedin, ich weiß, daß das 'Mädchen mit den Schwefelhölzern' von Andersen ist.' Die Entscheidung war also gefallen, und der Chefproduzent von Columbia Pictures sagte zu mir: 'Ich danke Ihnen, sie haben mir geholfen, viel Geld zu sparen, sonst hätten wir das Ganze nochmals drehen müssen'. So war ich der Held. Und das an meinem ersten Tag in Hollywood."

Hollywood hat Leon Askin entdeckt. In mehr als 60 Filmen tritt er in den folgenden Jahren in Nebenrollen auf. "Da ich kein Royal-English sprach, wurde ich in Hollywood als ein Akzentschauspieler abgestempelt. Denn wenn man nicht das reine, königliche Englisch aus Großbritannien sprach, war man ein Akzentschauspieler. Ich war daher dazu verurteilt, zu warten, bis eine Rolle kam, in der man einen Akzent haben durfte. So spielte ich Russen, Franzosen, Araber, Rumänen, Ungarn, Chinesen, Tschechen, aber keine Amerikaner. Also alle diejenigen Nationalitäten, die im Film einen Akzent hatten."

Eine besondere Rolle spielt Leon Askin 1953 auch im ersten Cinemascope-Film THE ROBE (Das Gewand) mit Richard Burton in der Hauptrolle. "Ich hatte nicht nur das Glück, in diesem Film eine wichtige Rolle zu spielen, nämlich den Verräter Abidor, sondern ich war im 'virgin shot' also in der allerersten Aufnahme dieses ersten Cinemascope-Films... Mit Richard Burton zu arbeiten war ein Vergnügen. Er war ein großer Schauspieler und immer ein Freund. Er rief mich und solche Kollegen, die er sehr mochte, immer an und sagte: 'Good morning, Love'."

Man sieht Leon Askin weiter an der Seite von Stars wie Victor Mature, Doris Day, Gloria Swanson, James Cagney, Peter Ustinov und Gene Simons. "Es ist interessant, mit großen Stars zu drehen. Sie sind diejenigen, die am professionellsten arbeiten. Ich erinnere mich aber auch an einen Film, in dem Virginia Majo die Hauptrolle spielte. Im Film muß man warten, daß man Schuß und Gegenschuß macht. Es war eine Szene zwischen Virginia Majo und mir. Natürlich machte man zuerst Großaufnahmen von Virginia Majo, und ich gab die Stichworte. Als nächstes hätte ich die Großaufnahmen gehabt, und Virginia Majo sollte mir die Stichworte geben. Aber wo war Virginia Majo? Regisseur Arthur Lubin war sehr verärgert und rief: 'Ich will, dass die Virginia Majo sofort aufs Set kommt.' Sie kam zwar, aber sie sagte: 'Ich bin doch schon fertig!' Da sagte Lubin: 'Warum bist du fertig? Du hast doch noch den Gegenschuß mit Leon zu machen!' - 'Ja, aber das kann ja der Inspizient machen!' Worauf Lubin fragte: 'Hast du Leon gefragt, ob ihm das recht ist?' - 'Nein!' sagte Virginia Majo. Worauf er meinte: 'Dann kann ich es nicht erlauben, dass Du gehst.' Virginia Majo kam schließlich zu mir und sagte: 'Ich muß dringend nach Hause. Kannst Du es nicht dem Inspizienten sagen?' Natürlich löste sich das Ganze in Wohlgefallen auf. Ich möchte grundsätzlich sagen, und zwar mit Bestimmtheit, daß ich während meiner gesamten Hollywood-Tätigkeit niemals einen ernsten Streit hatte, weder mit Kollegen noch mit Regisseuren. Nicht einmal mit Produzenten... Meine schönste Filmarbeit in Hollywood war im Film DO NOT DISTURB (Bitte nicht stören). Doris Day und ich haben uns so angefreundet, daß sie jedesmal, wenn ich auf's Set kam, sagte: 'Kiss die Hand'... Liz Taylor, eine der schönsten Frauen der Welt, der man immer nachsagte, sie sei sehr arrogant, kam in der Pause zu mir und fragte: 'Willst du Wein...?' Sie war eine sehr schöne Frau. Ein großer Star. Mit diesem großen Star haben sich nur die Produzenten herumgestritten. Ein Schauspieler, mit dem ich auch befreundet war, der sehr lustig ist und hoch intelligent, ist Peter Ustinov. Mit ihm zu arbeiten war nicht nur ein Vergnügen, sondern man lernte sehr viel von ihm... Ich kann mich nicht beklagen. Viele Schauspieler beklagen sich über ihre Kollegen. Ich dagegen kann sie alle nur preisen. Ein Beispiel: Wir arbeiteten in der Wüste in 'Desert Legion'. Bei 113° Fahrenheit. Ich wartete auf das Auto der Filmfirma. Da kam plötzlich Allen Ladd, der große Star dieses Films mit seinem Auto vorbei. Er sah mich in der Hitze stehen und warten. Er sagte: 'Komm, setz dich in meinen Wagen, damit du nicht in der Hitze herumstehst.' Das war Hollywood. Ich finde es wichtig, etwas Gutes über Hollywood zu sagen."

Im Jahr 1955 kommt Leon Askin wieder nach Europa. Über Deutschland erreicht er auch Wien "Ich kannte etliche Österreicher und Deutsche, die auch nach dem Krieg jeden Kontakt mit ihrer früheren Heimat abgelehnt hatten und sich strikt weigerten, deutsch zu sprechen oder zu verstehen. Für jene anderen aber, die trotzdem zurückwollten, hatte Anton Kuh das Problem auf den Punkt gebracht. Er sagte, wenn er nach dem Krieg in Europa Immigrationsoffizier wäre, würde er jeden Rückkehrer fragen, in welches Jahr er zurückwolle. Denn ein Zurück in das frühere Leben, aus dem man hinausgedrängt wurde, sei unmöglich. Das sollte allen Remigranten klar sein. Ich, der ich heute in meinem hohen Alter wieder in Wien bin, in der Stadt, wo ich geboren und aufgewachsen bin, kann nur wiederholen, daß es für einen Flüchtling weder eine Heimkehr in die alte Heimat noch das Gefühl des Zuhauseseins in der Fremde geben kann. Das ist die besondere Tragik der Vertreibung. Wir sind und bleiben Heimatlose der Zeitgeschichte, solange wir leben... Meine Reise nach Wien war eine Reise in die Vergangenheit, wie in einem Film liefen Erinnerungen vor mir ab. Hütteldorf konnte ich nicht passieren, ohne an meine Zeit als Verkäufer von Norbin Gummiabsätze zu denken, denn dort hatte ich meine besten Kunden. Plötzlich war ich auch wieder ein Pfadfinder, der bei einem Preisausschreiben gewonnen hatte, weil er die Straßen, Gassen und Denkmäler seiner Stadt so gut gekannt hatte. Ortskundig, als ob ich nie weggewesen wäre, lenkte ich unseren Wagen durch die Wiener Straßen... Da ich schon einmal auf der Reise in die Vergangenheit war, wollte ich auch das Haus sehen, wo ich mit meinen Eltern gewohnt hatte und von wo sie 1942 nach Theresienstadt deportiert worden waren. Das Haus stand nicht mehr, an dessen Stelle befand sich nur mehr eine Holzplanke. Eine Bombe hatte das Haus bis auf die Grundmauern zerstört. Ich war darüber nicht einmal traurig. Denn wenn das Haus noch existiert hätte, hätte ich mich mit dem Nachmieter um unsere Möbel und Bibliothek streiten müssen. Die eingeschlagene Bombe hatte mir diese Unannehmlichkeit erspart und das Kapitel Sechsschimmelgasse 16, vierter Stock, Tür 14, auf endgültige Art und Weise gelöst."

In Hamburg will Leon Askin eigentlich seine Europareise beenden, ein Theaterengagement hält ihn allerdings in Deutschland. Fortan ist er wieder auf deutschen Theaterbühnen zu sehen. 1958 entdeckt auch der deutsche Film Leon Askin. Als "Eppelsheimer" in Carl Zuckmayers SCHINDERHANNES unter der Regie von Helmut Käutner liefert Leon Askin eine gute Vorstellung: "SCHINDERHANNES wurde teils in Hamburg, teil in Berlin gedreht. Ich spielte damals in den Hamburger Kammerspielen bei Frau Ida Ehre in FRAU WARRENS GEWERBE - ich war also im Hamburg und man brauchte für den Film jemanden wie mich. Es war ein besonders schönes Arbeiten mit Curd Jürgens. Mit Curd Jürgens hatte ich auch schon früher gearbeitet. Es war immer ein Vergnügen, mit Curd zu arbeiten."

Bald darauf folgt ABSCHIED VON DEN WOLKEN (R: Gottfried Reinhardt). "Es stimmt, dass immer, wenn Gottfrieds Vater Max Reinhardt das Theater betrat, sämtliche Glocken läuteten. Die Arbeit mit Gottfried Reinhardt war sehr interessant, weil er sich mit O. W. Fischer immer wieder gestritten hat. O. W. Fischer und Reinhardt kamen nicht zusammen. Sie haben sich gegenseitig geneckt und übereinander lustig gemacht. Beispielsweise sagte Reinhardt am Morgen am Set: 'Mir ist etwas eingefallen'. Und O. W. Fischer antwortete: 'Ist Ihnen Ihr Vater schienen?' O. W. kam immer zu spät aufs Set, schnorrte von mir Zigaretten. Sonst kann ich nichts Bedeutendes über die Zusammenarbeit sagen. Mit Sonja Ziemann habe ich kaum etwas zu tun gehabt."

In exotischen Gefilden (Thailand, Kambotscha) wird HERRIN DER WELT (1959/60) gedreht: "Ein etwas größerer, langwieriger Film. In der Hauptrolle war Carlos Thompson, der damals mit Lilly Palmer verheiratet war."

Öfter wird Leon Askin für Artur Brauners CCC-Film arbeiten. "Artur Brauner wurde von uns immer 'Atze' Brauner genannt. Er hat eine sehr wichtige Stellung im deutschen Film. Er hat gute, kaufmännisch gediegene Filme gedreht. Auch hatte und hat Atze sehr großen Humor. Er konnte etwa auf die Frage nach dem Wetter sagen: 'Ich habe die ganze Nacht gebetet, damit heute gutes Wetter ist'. Außerdem möchte ich über 'Atze' sagen, dass er einem Schauspieler nie auch nur einen Groschen schuldig blieb. Er hat die Schauspieler immer pünktlich bezahlt, was nicht so selbstverständlich war. An dem großen jüdischen Feiertag 'Versöhnungstag' hatte Atze persönlich mir einen ersten Platz in der Synagoge beschafft. Es war nicht gewöhnlich, dass ein Produzent einem Schauspielerkollegen half, an den religiösen Diensten teilzunehmen. Atze und ich blieben bis heute Freunde.

1961 folgt Askins größter Filmerfolg: Kein Geringerer als Billy Wilder verpflichtet ihn für seinen Film ONE, TWO, THREE, in dem Askin den sowjetischen Kommissar Peripetschikoff spielt. "Das größte Vergnügen für mich war, mit Billy Wilder in EINS, ZWEI, DREI zu arbeiten. Vor allem deshalb, weil Billy Wilder mir das größte Kompliment als Schauspieler machte. Wenn ich in der Früh aufs Set kam, dann sagte er ganz laut zu allen Leuten: 'Here comes my profi', was natürlich ein großes Kompliment war... Regie führte Billy Wilder und das allein bedeutet schon Qualität. Die Arbeit war sehr amüsant, aber dennoch sehr genau, denn Billy Wilder ist ein genauer Regisseur. Mit Billy Wilder zu filmen ist für jeden Schauspieler, der Perfektion anstrebt, eine Freude und ein Erlebnis; denn er ist ein wahrer Meister in seinem Beruf. Einige junge Regisseure und auch Schauspieler halten Wilder zwar für einen guten, aber altmodischen Regisseur. Doch was heißt altmodisch? Filme, wie sie Wilder gemacht hat, liegen nicht im Trend unserer auf Action ausgerichteten Zeit. Es gibt kaum noch Komödien im Stil von Billy Wilder... EINS, ZWEI, DREI war ein Film, der nur aus Hindernissen bestand: Wir fingen am 13. August '61 an zu drehen. Gerade zu der Zeit, als in Berlin die Mauer aufgestellt wurde. Was zur Folge hatte, daß wir einen Teil des Films in Ostdeutschland und den anderen Teil in Westdeutschland gedreht haben. Und schließlich mußten wir nach der endgültigen Sperrung das Brandenburger Tor neu in München aufstellen. Horst Buchholz, der die jugendliche männliche Hauptrolle spielte, mußte für mehr als fünf Wochen die Dreharbeiten unterbrechen, weil er privat einen Autounfall hatte. Und hätte ihn Billy Wilder nicht selbst in seinem Auto ins Spital gebracht, dann wäre er wahrscheinlich nicht mehr am Leben. EINS, ZWEI, DREI ist jetzt ein großer Erfolg, war aber zu Beginn ein Mißerfolg. Er ist ein wunderschöner Film mit James Cagney, Lieselotte Pulver und mir... Im Film hatte ich es auf Lieselotte Pulver abgesehen. Sie war grandios - freundschaftlich und eine große Hetz. Liselotte Pulver war eine sehr lustige Kollegin. Wir trafen uns am Morgen am Set und sie sagte in ihrer zauberhaften, charmanten Art 'Boo Jüür'. Ich habe an diesen Film nur lustige Erinnerungen."

Zu einer interessanten Produktion gestaltet sich auch SHERLOCK HOLMES UND DAS HALSBAND DES TODES (1962) mit Christopher Lee als Partner. "Christopher Lee, ein englischer Schauspieler, spielte mit uns in Sherlock Holmes und es war ein wunderbares Zusammenarbeiten. Er war ein äußerst angenehmer Kollege mit britischem und deutschem Humor."

Ein Jahr später ist Leon Askin als "Flocke" auch in dem Film DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE zu sehen. "Wieder einmal spielte ich einen Agenten."

Unterschiede zwischen Hollywood und den deutschen Ateliers kann Leon Askin feststellen: "Wie soll ich die Arbeit vergleichen? Es war immer harte Arbeit im Film und ich habe sie immer ernst genommen. Die Arbeit in Hollywood war stets genau und pünktlich. In Deutschland war die Arbeit genau, aber nicht immer pünktlich."

Das Theater vernachlässigt Leon Askin auch in dieser Zeit nicht. Er spielt 1962 in Wien in den Stücken LULU und WARTEN AUF GODOT: "Nach Österreich rief man mich, um in Wedekinds LULU mit Nadja Tiller zu spielen. Es war mir eine besondere Freude. Erstens war es sehr schön, mit Nadja Tiller zu spielen, außerdem spielte die große Hauptrolle 'Dr. Schön' der deutsche Schauspieler O. E. Hasse. Und der Film LULU gilt ja heute noch als einer der Großen der deutschen Filmindustrie... WARTEN AUF GODOT ist ein Meilenstein in der Theatergeschichte. Unsere Aufführung im Theater in der Josefstadt im Jahre 1962 war trotz gelegentlicher Unmutsäußerungen im Publikum ein schöner Erfolg. Auch meine Rolle ist gut angekommen. Dadurch verleitet, hoffte ich insgeheim doch noch auf eine Schauspielkarriere in meiner Geburtsstadt, aber diese Hoffnung erfüllte sich 1962 noch nicht. So kehrte ich nach Amerika zurück. Es sollten noch viele Jahre vergehen, ehe ich in Österreich anerkannt wurde."

In Amerika folgt für Leon Askin mit der Fernsehserie HOGAN'S HEROES ein überragender Erfolg. In der Militärsatire spielt er den "General Albert Burkhalter", der den Leuten in Erinnerung bleibt: "Als ich mit der Fernsehserie HOGAN'S HEROES sehr bekannt wurde, riefen mir die Schulkinder von Beverly Hills 'Klink, Klink!' nach. Das war der Name des Oberst, der mir als General Burkhalter aufgrund seines dummen Verhaltens immer wieder Ärger bereitete. Auch meine oftmalige Ankündigung, ihn an die russische Front zu versetzen ('I send you to the russian front'), hatte bei Klink keinen erzieherischen Effekt. Autofahrer, die durch Beverly Hills fuhren und sahen, wie die Kinder ihre Hände zum Hitler-Gruß hoben, konnten vor Schreck und Staunen nicht weiterfahren und verursachten ein Verkehrschaos."

Die nächsten Jahre folgen Filmarbeiten in Amerika und Europa. Unter der Regie von Blake Edwards ist Askin in WHAT DID YOU DO IN THE WAR, DADDY? (1966) zu sehen, neben Anthony Quinn in der europäischen Westernproduktion THE GUNS OF SAN SEBASTIAN (196cool oder in der Helmut-Käutner-Produktion KARL MAY (1974).

1975 wird Leon Askin von der 'American National Theatre and Academy' (ANTA) angeboten, DAS EI von Félicien Marceau zu inszenieren, womit ihm ein überaus bedeutender Erfolg gelingt. "Es war eine meiner letzten Inszenierungen, und es war auch eine meiner erfolgreichsten. Der Erfolg meiner Bearbeitung war so groß, daß ,Der Reporter', Fachblatt von Hollywoods Filmindustrie, meine Inszenierung von DAS EI als eine der bedeutendsten Aufführungen des Jahres erwähnte. Dieser Erfolg eröffnete mir auch als Präsident und Vorstandsvorsitzenden von 'ANTA West' neue Aktionsmöglichkeiten. Eine davon war die Überreichung des 'National Artist Award' an die größten Bühnen- und Filmpersönlichkeiten wie Fred Astaire, Henry Fonda, Helen Hayes, Alfred Lunt und Lynn Fontanne."

In den 1980er Jahren zieht sich Leon Askin ein bisschen von der Filmerei zurück, ohne sie natürlich ganz aufzugeben, und schreibt an seinem Buch "Quietude and Quest", das 1989 erscheint.

1994 kehrt Askin schliessliche in seine Geburtsstadt Wien zurück: "Nach meiner ersten Wien- und Österreich-Reise im Jahre 1955, die privaten Charakter hatte, kam ich dann immer wieder aus beruflichen Gründen nach Wien. Ich hatte aber nie die Absicht gehabt, mich endgültig in Wien niederzulassen. Wenn ich das in meinem hohen Alter dennoch tat oder tun mußte, so wurde diese Rückkehr durch familiäre Gründe bedingt. Obwohl die Ursachen, die mich nach Wien zurückbrachten, tragisch waren und mich mit 87 Jahren zwangen, nochmals von vorn anzufangen, sehe ich sie letztendlich als Gottes Fügung an. Denn ich habe die Trennung von meiner Familie, die mir alles bedeutet hatte, nicht nur überlebt, sondern ich habe wieder zu arbeiten begonnen und sogar eine zweite Karriere gemacht. Meine Arbeit, meine Freunde und das Gefühl, Menschen noch etwas geben zu können, halten mich am Leben."

Heute hält Leon Askin Lesungen, gibt Gedichtabende, tritt im Hörfunk auf und ist - vor allem bei Jugendlichen - als Zeitzeuge sehr gefragt, der er ja ein Jahrhundert Zeitgeschichte überblickt und erlebt hat. "Am Ende meines Lebens bin ich in meiner Geburtsstadt zu spätem Ruhm und Auszeichnungen gekommen. 1988 erhielt ich das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1994 wurde mir das Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien überreicht, und 1996 wurde mir durch Minister Scholten der Berufstitel 'Professor' verliehen. Für mich waren die unerwarteten Erfolge und Ehrungen mehr als eine späte Genugtuung, sie waren lebensverlängernd, weil ich dadurch wieder Sinn und Halt gefunden habe."

Und am 8. März 2002 wird Prof. Leon Askin das 'Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse' in einer Feierstunde im Bundeskanzleramt verliehen sowie am 10. Juni 2002 vom Bürgermeister von Wien das 'Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um Wien'.

Rückblickend auf sein Leben als Hollywood-Legende angesprochen, meint Leon Askin: "Ich bin keine Legende, sondern nur ein Mensch, der ein erfolgreiches Leben geführt hat, meist gezwungenermaßen, ein erfolgreiches Leben im hohen Alter, vorher ein mittelmäßig erfolgreiches Leben. Ich habe mir meinen Erfolg erkämpft, eraltert."
Thema: Was für Landsleute seid Ihr
Schulzi&Klink

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28.08.2004 19:58 Forum: Kontaktforum


Nein das möchte ich beantworten weil ich ja schließlich geschrieben habe was ich mag und zwar ist das der Autor des Buches

EIN ÜBERDIMENSIONALES MEERSCHWEIN FRISST DIE ERDE AUF

über die ärzte...


eigentlich ist es doch egal wo man herkommt...oder
???
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